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In
der Geschichte der Menschheit war Wein immer schon mehr als nur angenehmer
Durstlöscher: Kultgetränk, Getränk der geistlichen und weltlichen
Herren, Heilgetränk und Medizin.
Heute mehr denn je ist Weingenuß ein Ausdruck für die Kunst des Genießens.
Ein Glas Wein zum Essen oder zum Ausklang des Tages, ob in geselliger
Runde oder zu zweit , erhöht das persönliche Wohlbefinden ungemein.
Mit einem guten Tropfen Frankenwein wird jedes Essen zum kulinarischen
Erlebnis. |
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In
Gesellschaft von Speisen verhalten sich die Weintypen höchst unterschiedlich:
So ist der trockene Silvaner mit seiner zurückhaltenden Art ein ausgezeichneter
Menüwein. Leichten Gerichten in heller Sahnesoße schmeichelt ein fruchtiger
Müller Thurgau oder ein eleganter Riesling. Nichts hebt das Ambiente
einer Mahlzeit mehr, kein anderes Getränk verfeinert das Gericht raffinierter
als ein Glas Wein. |
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zur rustikalen Brotzeit ein herzhafter Schoppen Frankenwein, zu Salaten
und Grillspezialitäten am lauen Sommerabend der Müller-Thurgau, ein
fruchtiger Rosé oder ein anderer frischer Sommerwein oder zum Fünfgänge-Menü
an der festlich gedeckten Tafel zu jedem Gang der passende Wein -
in mittelfränkischen Weinkellern lagern edle Tropfen zu jeder Gelegenheit. |
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Zu
kräftigen Rinderfilets oder Wildgerichten paßt am besten ein temperamentvoller,
samtiger Spätburgunder. Bei der großen Auswahl an Frankenweinen wird
man des Probierens nicht müde. Man entdeckt immer neue reizvolle Kombinationen.
Die Aromen des Weines, bleiben lange im Gedächtnis, wecken angenehme
und freudige Erinnerungen.
In jungen Jahren wird der Wein, seine Menschen und seine Landschaft
unvoreingenommen und neugierig erforscht. Mit den Jahren erlangt man
Kennerschaft und Erfahrung, und doch ist jeder Jahrgang eine neue
Herausforderung. |
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Der
einfache, ordentliche Wein findet immer ein Glas, aus dem er sich
genießen läßt. Große Weine - also Prädikatsweine - sollten, damit
sie ihr ganzes Potential entfalten können, im richtigen Glas (nur
zu einem Drittel gefüllt) mit der richtigen Temperatur getrunken werden.
Der Winzer gibt sicher gerne Auskunft über die speziellen Bedürfnisse
eines solchen Weines. Ein einfacher Grundsatz zur Weinauswahl lautet:
Wein und Speise sollten sich ergänzen, sollten harmonisch aufeinander
abgestimmt sein.
Zu vermeiden ist, daß sich Süsse oder Säure der gereichten Speisen
durch den Wein erhöhen. |
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Ausschlaggebend
für die Weinauswahl ist nicht mehr die Farbe des Fleisches, sondern
immer der geschmacksintensivste Part des Essens. Also in der modernen
Küche in der Regel die Soße.
So kann durchaus zum Fleisch mit heller Soße ein Weißwein, oder zum
gegrillten Fisch ein junger Rotwein gereicht werden. Alte Weine eignen
sich hervorragend als Aperitif, frische junge Weine zur Vorspeise
und zum Salat.
Trockene Spätlesen sind ideale Begleiter für den Hauptgang. Edelsüße
Weine vervollkommnen ein Dessert in unnachahmlicher Weise. Zum Kaffee
dann ein fränkisches Destillat oder ein feiner Weinbrand und für die
Damen vielleicht ein Traubenlikör? |
Freude
am Leben ,
Weinbau mit Tradition ,
Rund ums Keltern ,
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Genuss mit Anspruch ,
Mehr als ein Getränk ,
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